Der Priester der Piusbruderschaft, Pater Georg Kopf, sagte diese Woche bei einer Messe in der Schweiz:
„Eines Tages wird es wieder einen Papst geben, der uns die Tür öffnet und uns wieder willkommen heißt. Genau wie Papst Benedikt.“
Ich möchte den lieben Pater Kopf etwas korrigieren: "... noch viel besser, als Papst Benedikt!"
Wer finanziert die Lefebvrianer und wie?
(von Alberto Berlini)
Aus den öffentlich zugänglichen Dokumenten geht nicht hervor, dass es einen einzigen großen Geldgeber der Bruderschaft oder eine internationale Stiftung gibt, die deren Aktivitäten allein finanziert. Das Finanzsystem stützt sich vor allem auf die lokalen Gemeinschaften und auf Wohltäter.
Der italienische Distrikt erklärt ausdrücklich, dass die Bruderschaft „ausschließlich von den Spenden ihrer Wohltäter lebt“ . Zu den angegebenen Unterstützungsmöglichkeiten gehören Banküberweisungen, Postüberweisungen, PayPal, steuerlich begünstigte Spenden, die „5 per mille“-Spende und testamentarische Vermächtnisse.
Die französischen Jahresabschlüsse geben einen besseren Einblick in das Gewicht der verschiedenen Einnahmequellen. Im Jahr 2023 nahm der Kultverein „Fraternité Sacerdotale Saint-Pie X“ folgende Einnahmen ein:
2,22 Millionen Euro aus Kollekten;
2,13 Millionen Euro aus Spenden;
1,97 Millionen aus den sogenannten Kulturgeldern;
422.000 Euro für Anschaffungen und Bauarbeiten;
9,28 Millionen aus Vermächtnissen, Vermögensspenden und Lebensversicherungen.
Allein die manuellen Spenden brachten somit 6,76 Millionen Euro ein, während Vermächtnisse und Lebensversicherungen den größten Posten darstellten.
Das testamentarische Vermächtnis ist keine gelegentliche oder nebensächliche Einnahmequelle. Die Bruderschaft wirbt direkt dafür und fordert ihre Unterstützer auf, Immobilien, Geld und andere Vermögenswerte testamentarisch zu vermachen. In den französischen Jahresabschlüssen für 2023 waren zudem Vermögenswerte ausgewiesen, die durch Erbschaften oder Schenkungen eingegangen waren
Die Zahlen sind gefühlt zu niedrig. Wenn der französische Distrikt 150.000 Gläubige zählt wären es bei 100€ jährlicher Spende/Kollekte schon 15 Mio. €.
Dazu Erbschaften, etc.
Der Verein ist wahrscheinlich nur ein Ausschnitt der FSSPX-Finanzen in Frankreich...
Sorry, aber es ist echt unglaublich welche Boshaftigkeiten mittlerweile über die Bruderschaft verbreitet werden. Was genau denken Sie, was mit den Geldern passiert? Denken Sie die Priester fliegen davon nach Monte Carlo und trinken teuren Champagner? Und haben Sie sich einmal Gedanken gemacht, wie sich all die Werke finanzieren? Kritisieren sollten sie die deutschen Bistümer, welche über paar Millionen nur lachen und damit viel Blödsinn finanzieren. (Wer ist der Autor? Wo finde ich den original Artikel?)
Wie soll eine Einigung jemals vonstatten gehen wenn im heterogenen Verein Piusbruderschaft ein wesentlicher Teil die Kirche als Antikirche oder Gegenkirche sieht, Vat 1 und 2 verwirft und das Restarmeegedankengut kultiviert ? Es gibt die Ehrlichen aber es ist auch keineswegs ausgeschlossen dass die Führungsebene Weisungen von ganz woanders erhält. - Sonst wäre man schon längst Personalprälatur und hätte Streitfragen mit Hinweis auf hermeneutische Auslegung umschifft. Man kann sich auch fragen wer redlicher handelt: Derjenige der innerhalb das tägliche Joch trägt oder jene die sich im Kämmerlein verschanzen wo ohnehin alles schön und gut ist. (oder war)
@Otto II Sie haben - leider - von der Bruderschaft echt überhaupt keine Ahnung und sollten lieber schweigen.
Und auch sonst hat der, gemeint ist Otto II, keine Ahnung, weil sich die Destrukteure, die der Stuhl Petri umfasst, ja gerade auch einer Hermeneutik bedienen, nämlich die des Bruches und sich anmaßen, göttliches und dogmatisch für alle Zeiten festgelegtes Recht zu ändern; die Piusbruderschaft hat schon Recht, wenn sie Widerstand und Ungehorsam leistet. Ob und inwieweit die Bruderschaft auch die von Jesus Christus festgelegte brüderliche Zurechtweisungspflicht erfüllt hat, entzieht sich mir als Außenstehenden.